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28. Januar / Breaking Water und Essen auf Rädern

An einem meiner letzen Morgen hier in Kanada hat meine Gastmutter mir erneut einen Pancake gebraten, den ich dann später präpariert auf einem Teller vorgefunden habe, da ich ja der einzige Langschläfer im Haus bin, wobei ich schon gegen 10 Uhr unten war. Dieses mal gab es einen Bananen Pancake, den ich noch nie probiert hatte, und außerdem habe ich noch den 20 Jahre alten Ahorn Sirup über meinen Pancake gekippt, von dem mein Gastvater gesagt hat, dass ich ihn noch unbedingt probieren muss bevor ich zurück nach Deutschland fahre. Angeblich ist das nämlich ein ziemlich teurer Sirup, den es heute gar nicht mehr zu kaufen gibt und mein Gastvater hat ihn 20 Jahre lang aufgehoben (ist ja schon fast wir bei einem Winzer J). Mir war es dann egal, ob es Zauberhonig war oder dann doch der Ahorn Sirup, denn es hat auf jeden Fall gut geschmeckt und war die richtige Kalorienbombe fürs Frühstück.

Später sind wir dann, als alle wieder da waren, nach Chinatown gefahren, um in einem chinesischen Restaurant zu speisen (wer hätte das gedacht?! Chinatown und chinesisches Essen xP). Das Restaurant war ganz niedlich und als erstes ist mir natürlich die Wand mit Fotos und Autogrammen von prominenten Persönlichkeiten aufgefallen, die dieses Restaurant schon einmal besucht haben. Mit von der Partie sind unteranderem Pierce Brosnan und tadaaaa Patrick Dempsy von Greys Anatomy. Diese Tatsache hat das Restaurant dann noch ansprechender gemacht (vielleicht saß ich ja eventuell dort wo Prosiebens McDreamy gesessen hat J). Kaum saßen wir auf unseren Plätzen kamen auch schon haufenweise kleine, chinesische Frauen mit Rollwagen angestürmt auf denen Essen gestaut wird. Wir wurden regelrecht überfallen und von links und rechts hörte man nur noch Worte wie „Schweinefüße“, „Krabbenrolle“ und „Fleischbällchen“. Ich war völlig überfordert von den ganzen Angeboten und dem Gelaber, sodass ich froh war, als mein Gastvater für uns alle bestellt hat. Alles wurde dann von diesen Weibern auf den Tisch gestellt und jeder hat sich einfach genommen, was er wollte. Ich fand das Essen sehr lecker, obwohl ich nie so genau identifizieren konnte, was ich denn genau esse. Irgendwann hatte meine Gastmum Hunger auf Kalmar und wollte fragen, ob diese auch heute im Angebot wären. Als sie dann danach gefragt hatte, war die arme Kellnerin völlig damit überfordert und hat glaube ich gar kein Wort von dem verstanden, was meine Gastmum gesagt hatte. Die Kellnerin hat dann irgendetwas mit ihrem chinesischen Akzent geantwortet, was keiner von uns verstanden hat und im Nachhinein war meine Gastmum immer noch ohne ihre geliebten Kalmare (Später war sie dann allerdings bei einem anderen Kellner erfolgreich). Das Essen war allgemein war sehr lustig, da man wirklich jede zweite Sekunde von den Rollwagen-Menschen überfallen wurde und noch mehr essen angeboten bekommen hat.

Nach dem reichen Essen sind wir dann zum Breaking Water gefahren und es war sehr schön. Wir sind einen langen Steg entlang gelaufen und hierbei ist einem der Wind wahrlich ins Gesicht geblasen. Es war auch sehr kalt, aber das hat mich gar nicht sehr gestört, da es einfach nur zu schön war das Meer zu beobachten wie es immer wieder an Steine und Felsen schlug. Man musste es einfach nur genießen und irgendwo in der Ferne konnte man den leicht gezeichneten Horizont wahrnehmen. Kurze Zeit später sind wir in ein kleines Cafe mit Meerblick gegangen und haben Kakao getrunken, wobei das Meer natürlich nie aus den Augen gelassen wurde.

Weiterhin am Nachmittag haben wir noch nach Sportschuhen für Lauren gesucht und ich muss schon sagen, dass meine kleine Gastschwester ganz schön wählerisch sein kann, aber viele Schuhe sahen auch schrecklich aus. Unsere letze Station war dann Costco und in meinen letzten Tagen habe ich es doch tatsächlich geschafft dort hinzugehen. Es dann zwar nicht so besonders, da es sich hierbei einfach nur um ein großes Warenhaus handelt und es ein kleines bisschen an Ikea erinnert, aber immerhin kann ich behaupten dort gewesen zu sein in dem richtig kanadischen Costco.

Abends ist Lauren dann wieder zu Sarah gefahren und meine Gastmum, mein Gastvater und ich sind mit Stuart (Onkel), Liz, Robert und Roxie essen gegangen. Es war ganz lustig abgesehen davon, dass mein Abendessen nur aus Ginger Ale (auch etwas kanadisches, was man ja auch im schönen Deutschland von Schweppes kennt) und Pita Bread bestand, da ich immer noch super satt von dem Mittagessen war.

Wieder zu Hause bin ich dann mein allerletzes Mal in den Whirpool gegangen und habe meine letzte Gelegenheit für Entspannung genutzt bevor es dafür zu spät ist und ich im Flieger nach Hause sitze, was schon übermorgen der Fall ist. L

30.1.09 10:55
 


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