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25. Januar / Eislaufen und chillen

Aufzuwachen war heute erneut seltsam, denn dieses Mal standen die zwei schon komplett fertig gepackten Koffer neben mir und ich war auch zunächst ganz allein im Haus. Ich habe mich umgesehen und realisiert, dass der heutige Tag mein letzter Sonntag hier in Kanada ist, also im Prinzip der letzte Tag, der etwas mit Wochenende zu tun hat. Mein morgen war also schon leicht deprimierend aus diesem Grund. Nächster Schritt war dann in Richtung Kühlschrank und als ich dann nichts wirklich Leckeres finden konnte, wie so häufiger, habe ich mir schon beim Essen vorgestellt endlich wieder deutsches, hartes Brot zu essen. Dies ist tatsächlich eines der Nahrungsmittel, die man am meisten vermisst. Nach meinem komischen Chemie-Jogurt und Mandelmüsli Frühstück bin ich dann noch ein bisschen im Wohnzimmer herumgehangen.

Mittags bin ich dann mit Lea zum Kindereislaufen gegangen, was wahrscheinlich mein letztes Mal Eislaufen in Kanada war. Es war ganz lustig, obwohl es natürlich nur für kleine Kinder gedacht und deshalb viele Kinder von 3-8 dort waren. Ich habe es genossen das letzte Mal auf dem Eis zu sein und irgendwie gehört das Eislaufen ja auch irgendwie zu Kanada, denn schließlich bin ich im Land des Eishockey und Lacrosse gelandet, wobei in der Gegend wo ich lebe, das Eishockey die große Rolle spielt. Schön finde ich dabei das Gefühl einfach nur über dem glatten Eis zu gleiten, denn es ist schon fast so wie fliegen.

Nach unserer kleinen sportlichen Aktivität bin ich noch mit zu Lea nach Hause gegangen und wir haben unter anderem Wii gespielt. Bei dem Tennisspiel war ich richtig stolz auf mich, denn es war das erste Mal das ich überhaupt in der Lage dazu war einen Ball zu treffen. Ich habe sogar ein längeres Hin und Her spiel gemeistert und zu meinem Erstaunen ein paar Punkte ergattern können. Selbstverständlich ist ein virtuelles Simulationsspiel. Aber dennoch war es schön einmal im Leben immerhin irgendeine Art von Tennis spielen zu können. Abgesehen von Wii spielen haben wir uns noch einen leckeren heißen Kakao gemacht und ansonsten einfach nu gechillt und geredet.

Auf meinem späteren nach Hause Weg wusste ich dann gar nicht mehr welche der beiden Bushaltestellen die richtige war und wie es dann kommen musste, habe ich mich natürlich genau an die falsche Seite gestellt. Als der Bus dann kam und das genau von der anderen Seite bin ich dem Bus noch hoffnungsvoll hinterher gelaufen und es hat sogar etwas gebracht, denn der Busfahrer hat extra für mich angehalten. Er hat mich dann leider komisch angestarrt und gefragt ob ich denn lebendmüde sei, aber ich durfte einsteigen.

Später zu Hause war dann wieder die normale Routine angesagt, abgesehen davon, dass das Abendessen für kanadische Verhältnisse sehr spät war. Wir haben erst um 7 Uhr gegessen und eigentlich ist das ja schon fast Schlafenszeit (nicht für mich, aber meine Gasteltern gehen dann schon immer in die Heia).

Ich habe heute Abend noch ein paar Filme im Fernsehen gesehen, dann schließlich musste ich am nächsten morgen erst um 1 Uhr mittags in der Schule sein, um eine Abschlussprüfung in Spanisch zu schreiben.

27.1.09 09:56
 


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