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31. Dezember/ Happy New Year!

Nun war es dann endlich (was heißt schon endlich) soweit und der letzte Tag des Jahres 2008 war gekommen.  Zunächst habe ich wieder lange geschlafen und Filme geguckt und kurz bevor ein paar Gäste gekommen sind, habe ich angefangen meine Bowle zu mixen. Dieses komische Zeug, was ich da gekauft habe, sah schon etwas komisch und ekelig aus, aber mit Wasser vermischt war es dann nur noch rot und das sah wieder sehr angenehm aus, abgesehen davon, dass es vom Geschmack noch einiges aufzuholen hatte. Ich musste immer mehr von dem Pulver rein kippen bis diese Flüssigkeit mal halbwegs gut geschmeckt hat. Anschließend habe ich noch viele Birnenstückchen hinein geschnitten und fertig war die Bowle. Ich habe mich nur nicht getraut diese zu probieren.

Als später dann noch die anderen da waren (insgesamt waren wir ein Grüppchen von 5 Mädels) konnte die Bowle endlich probiert werden, da ich jetzt ja Opfer gefunden hatte (kleiner Spaß. Im Allgemeinen hat meine Kreation gar nicht mal so schlecht geschmeckt und als nach einigen Minuten noch alle wohl auf waren, habe ich mich auch mal daran gewagt zu probieren und mochte das Gemisch auch.

Ansonsten haben wir ein paar Filme geguckt und zwar „27 Dresses“ und „The Nannies Diaries“. Zum Abendessen gab es dann Pfannkuchen, wobei der Teig nicht sehr appetitlich ausgesehen hat. Allerdings war das Endergebnis dann ganz lecker.

Gegen 9.30 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zum Panorama gemacht, um uns dort ein Feuerwerk anzusehen. Hier in Kanada ist es nämlich verboten sein eigenes Feuerwerk zu haben. Nicht einmal kleine Knaller sind erlaubt. Das Feuerwerk am Panorama wurde natürlich sondergenehmigt und der Mensch, der die Raketen angezündet hat, hat auch einen feuerabweisenden Anzug getragen. Allgemein war es schön überhaupt ein Feuerwerk zu sehen, aber ich selbst hätte zu Hause in Deutschland ein größeres Feuerwerk  machen können. Das Feuerwerk hier war nämlich sehr klein und aller höchstens 15 Meter hoch und nicht mehr. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass man als Düsseldorfer zu verwöhnt durch das japanische Feuerwerk ist (habe mich informiert, es ist nämlich das größte Feuerwerk in ganz Deutschland J).

Nach dem Feuerwerk sind wir wieder nach Hause marschiert, haben noch den einen Film zu Ende geguckt und Schokoladen Fondue zubereitet. Das war dann auch endlich mal so richtig Silvester mäßig und außerdem war es auch lecker und zum Teil ja sogar gesund, denn wir haben ja frische Ananas, Banane und Weintrauben zum dippen gehabt.

Später haben wir dann auch noch versucht Marshmallows über einer kleinen Kerze zu rösten, was natürlich nicht wirklich funktioniert hat, aber immerhin hatten wir unseren Spaß bei dem gescheiterten Versuch.

Irgendwann mussten auch 2 meiner Freunde gehen, aber dafür sind auch zwei zum übernachten geblieben und kurz nachdem meine Gasteltern wieder zu Hause ankamen, sind auch wir ins Bett gegangen, denn ich war noch nie so müde in den ganzen letzten 4 Monaten.

2.1.09 00:18


1. Januar /  endlich 2009!

Heute war also auch der erste Tag des neuen Jahren da und durch unsere Müdigkeit haben wir drei erst einmal relaxt bis 11 Uhr geschlafen, denn man muss ja den Schlaf nachholen, den man im vorherigen Jahr verpasst hat. Später gab es dann ein kreatives Frühstück und wir haben das Jahr alle mit einem anderen Frühstück gestartet. Ich zum Beispiel habe  komisches helles Gummibrot mit geschmolzenem Block-angeblich-schweizer-Käse gegessen, was allerdings keine Delikatesse war, sondern einfach ein bisschen abartig war.

Anschließend habe ich noch ein paar Neujahrsgrüße nach Deutschland verteilt, naja eher gesagt nur einen, denn mehr konnte ich nicht wirklich erreichen. Und kurz darauf haben wir noch angefangen einen dritten Film und zwar „Bourne“ zu gucken, welchen wir aber leider nur angefangen haben, denn die beiden mussten den Bus in Richtung Heimat erwischen.

Ich meinerseits habe den Tag einfach nur zum schlafen genossen und das kann man wirklich wortwörtlich nehmen.

Irgendwann wurde ich von jemanden auf der Schulter angetippt und dieser jemand war meine Gastmum, denn ich bin auf der Couch halb eingeschlafen (jahaa, da kann man mal sehen wie müde ich doch war und erschöpft vom ganzen Jahr 2008!). Peinlich daran war nur, dass es gerade einmal 6 Uhr war, also ungefähr kanadische Abendbrotzeit.

Meine Gastmum wollte mich dann eigentlich ins Bett schicken bzw. wollte mich dazu überreden, dass ich schlafen gehe, aber ich war zu hungrig, da ich nach dem ekeligen Frühstück auch mein Mittagessen vor lauter Faulheit ausgelassen habe.

Das Abendessen war dann auch nicht so ganz der Knüller und es gab die komische kanadische Spezialität (naja, nicht wirklich eine Spezialität, aber ich habe ja die künstlerische Freiheit, dass so auszulegen :P) gezuckerte Mini-Möhren, die natürlich roh waren, Hühnerkeulen und weiteres zum Essen. Die schon fertig geschälten und gezuckerten Möhren sind wohl eines der Sachen, die nicht vermissen werde, sobald ich wieder in Deutschland bin. Wenn man mal überlegt bin schon bald wieder zu Hause im vertrauten und alten Germanien, denn dies ist leider mein letzer Monat in Kanada.

Ansonsten ist an diesem Abend nicht wirklich viel passiert, was man sich ja im Prinzip denken kann, bei meiner Müdigkeit. Hinzu kam noch, dass ich geplant hatte, am nächsten Tag nach Vancouver zu fahren, wofür ich früh aufstehen muss.

Nicht so günstig war dann allerdings, dass das Telefon um ca. 1 Uhr nachts durch geklingelt hat, weil mein Vater ein Fax gesendet hat. Wegen dieses einen Faxes, wollte das dumme Telefon gar nicht mehr aufhören zu klingen und leider sind alle dadurch wach geworden und auch mein wertvoller Schönheitsschlaf wurde unterbrochen. L

Aber als junger Hüpfer (was heißt hier junger Hüpfer mit fast 17 Jahren kann ich ja schon fast meine Rente anmelden :P) hält man das ja aus. J

3.1.09 08:19


2. Januar / nochmal Vancouver

Nachdem ich dann doch noch irgendwann wieder eingeschlafen bin, hat gegen 6 Uhr morgens mein blöder Wecker geklingelt, den ich schon beinahe an die Wand geopfert hätte. Verpennt und überhaupt nicht ausgeschlafen habe ich mich dann im Schneckentempo fertig gemacht und um 7 Uhr habe ich dann mit zwei Freundinnen zusammen die Fähre genommen.

Diesmal konnte ich nicht einmal die Fahrt sonderlich genießen, denn ich musste mich nur darauf konzentrieren nicht einzuschlafen und auch das seltsame Frühstück, nämlich Egg Muffin, hat mir nicht dabei geholfen wacher zu werden.

Im Bus nach Richtung West Vancouver Downtown bin ich dann schließlich eingeschlafen und war wirklich erst nach dem wir am Ziel angekommen sind, wieder ansprechbar. Unser erstes Ziel war dann das Sciene Museum, welches ein Interaktives Museum war. Man konnte also alles Mögliche anfassen und damit herumspielen.

Allgemein ist dieses Museum gar nicht so besonders groß, aber da man ja an jeder Station so lange anhält, um auch wirklich alles auszuprobieren, kann man sich schon lange dort aufhalten. Es gab dort unter Anderem elektronische Musikinstrumente wie zum Beispiel eine Harfe ohne Seiten, mit welcher man aber dennoch Musik machen konnte. Lustig war auch ein Tanzraum wo man sich durch Wärme erfassende Geräte in lustigen Variationen auf der anderen Seite wiedersehen konnte (jaja, klingt schon verwirrend, wenn man das nur liest!). Wir haben es dann geschafft uns ca. 3 Stunden dort aufzuhalten, aber es war ja ein mal erfrischendes Museum.

Anschließend sind wir ein bisschen auf der großen Einkaufsstraße „Robson street“ herumgelaufen, bevor wir anschließend nach „Gastown“ gefahren sind, weil es dort angeblich so schöne Geschäfte geben soll.

Dort angekommen konnte ich leider nicht so viele tolle Geschäfte in Augenschein nehmen und wir sind glaube ich in ein Obdachlosen-Viertel hineingeraten. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Obdachlose auf einem Fleck gesehen und sie standen zu hunderten alle nebeneinander und haben sich wahrscheinlich gegenseitig ein Ohr abgekaut. Es sah wirklich ziemlich traurig aus, jedoch wollten wir uns nicht länger hier aufhalten und sind in den nächsten Bus eingestiegen.

Bevor wir dann verstanden haben wo wir eigentlich aussteigen müssen, sind wir ausversehen einmal im Kreis mit Bus gefahren und durften noch einmal die armen Heimatlosen sehen. Irgendwann sind wir dann mal an einer bekannten Straße angelangt und konnten noch ein bisschen in den Straßen shoppen.

Ich habe erneut versucht meine türkisenen Rotkäppchen-Cucks von Converse zu finden, aber erneut ohne Erfolg. Wir sind dann auch noch nach Metrotown gefahren und dort gab es das größte Shoppingcenter, was ich bis jetzt hier gesehen habe. Man muss nicht einmal nach draußen gehen, um dort hinzugehen, weil es direkt einen Weg von der „Skytrain“ hin zu dem Eingang  gibt. Blöd allerdings war, dass es richtig schwer ist sich in dieser Mall zu orientieren, denn es wirkt mehr wie ein kleines Shopping Imperium und nicht wie eine einfache Mall. In einem Laden habe ich mir dann ein cooles Poster gekauft und kurz danach mussten wir uns wieder auf den Weg machen, um die 7 Uhr Fähre zu ergattern.

Die Bus und Bahn Verbindung zurück zur Fähre war echt ein bisschen unpraktisch, denn wir mussten mit der „Skytrain“ und zwei weiteren Bussen fahren.

Gegen kurz nach 9 Uhr, war ich dann wieder zu Hause, wo ich dann nach dem schönen Tag  von den zwei Hunden genervt wurde. Die wollten aus irgendeinem Grund gar nicht mehr aufhören zu bellen und war schon kurz davor die beiden auszusperren, was aber wahrscheinlich auch nicht gebracht hätte. Naja, irgendwann konnte ich sie dann mal endlich still stellen und noch den Rest des Abends genießen.

4.1.09 20:46


3.  Januar / Sweet Seventeen!

Heute war es dann endlich soweit, nachdem ich ein Jahr lang gewartet hatte; endlich 17 Jahre alt.

Rein gefeiert habe ich nicht, weil das in Kanada nicht so üblich ist. Auch an Laurens Geburtstag bin ich zusammen mit Lauren aufgeblieben, weil ich ihr das vorgeschlagen habe.

Morgens waren meine Gasteltern noch bei den Pferden im Stall, während ich eher mit Telefonieren und chatten beschäftigt war. Ich musste ja schließlich meine Geburtstagsgrüße aus dem weitentfernten Deutschland empfangen und mit meinen lieben Eltern und Freunden reden.

Ich war dann aber sogar an meinem Geburtstag noch so müde, wie so ein altes Mütterchen, sodass ich mich kurz bevor meine Gasteltern wieder kamen noch ein mal ins Bett gelegt habe (ja, Mama deine Schuld das ich so müde war…du hast mich nachts wachgeklingelt J hehe aber nicht schlimm.)

Gegen 3 Uhr sind wir dann losgefahren und ich bin mit meinen Gasteltern und Onkel Stuart ins Kino gegangen. Wir haben uns den neuen Film Valkurie mit Tom Cruise als Hauptdarsteller angesehen. Dieser Film war echt deprimierend und während des ganzen Filmes hat echt gar keiner geredet und auch danach hatte keiner das Bedürfnis danach zu reden. Der Film war im Prinzip sehr gut gemacht und auch der Schauspieler haben ihr bestes gegeben, aber dennoch war es halt ein sehr trauriger Film, jedoch ist Krieg ja nie etwas Fröhliches.

Nach dem Kinoerlebnis war der Abend natürlich noch nicht zu Ende und wir sind essen gegangen und es sind noch meine Gastgroßelter, Liz, Don, Roxie und Ann gekommen. Meine Gastmum hat einen Tisch in einem Sushi-Restaurant reserviert, weil ich das ja auch so gerne esse.

Meine Großeltern sind nicht die großen Sushi-Liebhaber und sind wirklich nur meinetwegen gekommen. Lustig war dann auch, dass sich die beiden Steak bestellt haben und dann die ganze Zeit gemeckert haben, wie eklig dieses Fleisch doch schmecken würde. Meine Gastmum meinte auch, dass es nicht sonderlich clever sei in einem Sushi-Restaurant Steak oder allgemein gekochtes Fleisch zu bestellen.

Ich dagegen habe das essen sehr genossen und mein Sushi war sehr lecker, obwohl ich nicht immer wirklich identifizieren konnte, was genau auf dem Teller vor mir lag.

Gegen Ende des Abends hat die Kellnerin mir dann noch Stück Kuchen mit einer Kerze gegeben und alle haben gesungen, wenn auch leicht schief, aber es war ganz niedlich.

Irgendwann wieder zu Hause war ich richtig satt, wie wahrscheinlich noch nie in meinem Leben, denn dieses Essen war so füllend und reich an mächtigen Ballaststoffen. Jedoch konnte ich später gut und vollgestopft einschlafen. xD

 

6.1.09 04:15


4. Januar / Dinner und Ipod

Lange Ausschlafen und telefonieren; der Beginn eines schönen Morgens, denn zwei meiner Lieblingsbeschäftigungen zusammen kombiniert, wer findet das nicht toll?!

Nach längerem Telefonieren habe ich mich dann auch irgendwann mal so langsam fertig gemacht, um zum Future Shop zu fahren. Dort wollte ich mir nämlich eventuell einen neuen Ipod kaufen, weil mein alter so ein bisschen geschrottet ist (so nebenbei: das ist nicht meine Schuld, auch wenn vielleicht einige denken, dass das typisch nach mir klingt!).

Also bin ich los getrottet und komischer Weise ist der Bus nicht gekommen. Ich war so genervt, weil der schnelle 70er Bus ausgefallen ist und ich auf den nächsten blöden Bus warten musste.

Etwas später nach Ewigkeiten in der Gegend vom Futureshop angekommen, bin ich an der falschen Haltestelle ausgestiegen und durfte ein ganzes Stück zurück laufen. Angekommen war ich auf der Suche nach einem grünen Ipod und wie es dann kommen musste, war dies der einzige Ipod, der ausverkauft war.

Um eventuell doch noch an einen grünen Ipod zu gelangen, bin ich noch anschließend in die Mayfair Mall gegangen, aber auch hier sah es nicht gut aus und es gab noch wneiger Auswahl als im Futureshop, weshalb ich auch anschließend wieder zurück gelaufen bin, um mir mein kleines Ipod-Baby (jaja, schon klar das es kein Baby ist) in Orange zu kaufen.

Glücklich konnte ich mich wieder auf den Weg zurück nach Hause machen und durfte schon wieder ewig auf den Bus warten und auch diesmal war es leider der langsame Bus.

Kurz zu Hause hieß es auch schon wieder los fahren, denn wir sind fürs Abendessen zu meinen Großeltern gefahren, denn mein anderer Gastbruder, der mit seiner Frau und Sohn in Vancouver lebt, war zu Besuch und auch mein Gastonkel Stuart ist zum Essen vorbeigekommen.

Es gab wieder typisches kanadisches Essen, wie Stuffing (eine Art Brotkrümel in Wasser), Kartoffelbrei, der nach nichts schmeckt, halb rohe Bohnen, irgendeine Art Fleisch und etwas Orangefarbenes vor dem ich aber Bangen hatte es zu probieren. Mittlerweile merke ich schon gar nicht mehr, dass das Gemüse meist roh ist und das Stuffing schmeckt eigentlich ganz gut. Sogar für den Kartoffelbrei gibt es eine Lösung, denn man muss einfach nur noch mehr Salz und Pfeffer drauf packen und schon hat man ein Festmahl. Ich habe mich auch mal erkundigt, aus welchem Grund das Gemüse denn immer nur so roh ist und die Kanadier ihrerseits finden es eigenartig das Gemüse durch zu kochen, so wie wir es in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern normaler Weise machen.

Weiterhin wurde während diesen kleinen Zusammentreffens Ethens (der kleine Cousin) Geburtstag vorgefeiert (um 10 Tage!!!). Der kleine ist 2 Jahre alt geworden bzw. wird bald 2 Jahre alt und es war einfach magisch in diese kleinen strahlenden Augen zu sehen, als Baby-Ethen sich über den Kuchen und seine Geschenke gefreut hat. Von meiner Gastmum hat  er einige interaktive Bücher zum Fühlen geschenkt bekommen, aber hierbei hat er etwas Desinteresse gezeigt, aber er wird ja auch erst 2 Jahre alt.

Wir sind noch ein bisschen dort geblieben nach dem Essen und saßen noch ein bisschen zusammen, bevor wir dann nach Hause gefahren sind, weil meine Gastmum auch unter anderem noch Lauren vom Flughafen abholen musste, wobei ihr Flug allerdings mehr als 3 Stunden Verspätung hatte.

6.1.09 07:00


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